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2. AlpenTour, 12.-.28.Juli 2025,

 

Meine Tour verläuft aus der Rheinebene in die Vogesen, über den Jura in die West Alpen.
Unterkünfte werden spontan gegen 15:00 gebucht. Der Weg ist das Ziel und ich bleibe wo es mir gefällt.
Als das Wetter nach 12 Tagen in den Alpen regnerischer wurde habe ich mich noch ein paar Tage in die Camarque verzogen und nebenbei einen Teil der Cevennen  erkundet.
Bei einer relativ stabilen Wetterlage habe ich mich dann nach 16 Tagen morgens in Les Saintes Maries de la Mer auf den Weg gemacht und war am Abend wieder zu Hause.


Dieser Urlaubsbericht wird etwas anders,denn ich habe die Bilder und dazugehörige Texte in eine Google Karte gepackt.
Somit sieht man gleich, wo welches Bild aufgenommen wurde, aber auch welche Strecke ich gefahren bin.

Und wenn man ganz tief reinzoomt, findet man sogar stellen an denen ich etwas länger war, sei es nur eine rote Ampel auf offener Straße, die dann in StreetView auch noch zu sehen ist.

Natürlich ist es kein Ersatz für ein klassisches Fotoalbum wenn uns der Strom ausgeht. 


Die Karte wird noch aktualisiert und ist daher noch nicht Vollständig

 

Dies ist eine Karte meiner Urlaubsreise. Alle Strecken wurden getrackt , kommentiert, und die während des Urlaubs geschossenen Bilder eingefügt.
Somit hat jeder, der sich dafür interessiert,  - oder auch nur eine Idee holen möchte - die Möglichkeit sich über Google Maps und StreetView zusätzliche Informationen "vor Ort" zu beschaffen.
Am besten ist die Erkundung im Vollbildmodus.


Uber einen Kommentar würde ich mich freuen.
 


12.07.2025, Tag 1

Ich wollte mich mit einigen Freunden treffen, die heute eine Ausfahrt  machen.
Leider habe ich den Abfahrtstermin um etwa 10 Minuten verpasst, so dass ich halt alleine Richtung  Niederbronn l Bains / Nordvogesen starte.
Dort habe ich einige Hotels auf dem Plan, die ich mir anschaue um um für meine für 2026 geplante "Club-Ausfahrt" zumindest schon Schlafplätze habe. Nebenbei schaue ich mir natürlich auch die Schluchten und Berggipfel der Vogesen an um, eine schöne Tour auszuarbeiten. Freut euch also darauf. Danach geht es über den Jura in Richtung der Westalpen.

Ob ich Ardeche, Sevennen oder gar Pyrenäen mache weiß ich noch nicht. Jeder Pass, jede Kurve und jede Schlucht ist wieder ein potentielles Ziel.

Der Weg ist das Ziel und ich bleibe wo es mir gefällt.

Übernachten werde ich heute in Les Baudy, einer kleinen PferdePension mit Fremdenzimmer.
Die Betreiber sind Schweizer, somit war die Verständigung zumindest an den ersten Tagen gesichert.
=> Karte


13.07.2025, Tag 2

Um die legendäre Route des Crêtes in den Vogesen wirklich in ihrer ganzen Schönheit zu erleben, habe ich spontan beschlossen, eine Nacht länger zu bleiben.

Heute stand das große Abenteuer an: die Fahrt über die majestätischen Ballons, vorbei an weiten Hochflächen, Felsklippen und endlosen Ausblicken. Ich bin die Route des Crêtes von Süd nach Nord gefahren – bis nach Sainte-Marie-aux-Mines. Dort gönnte ich mir eine kurze Pause bei einem heißen Kaffee, das Motorrad noch warm unter mir vibrierend, bevor ich mich wieder in den Sattel schwang.

Und dann – die gleiche Strecke zurück, diesmal von Nord nach Süd. Total verrückt eigentlich. Aber was soll ich sagen? Es war pure Freiheit. Sinnlos vielleicht... aber himmlisch schön. Ein Träumchen.

 


14.07.2025, Tag 3

LesBaudy - Annecy, 317km, 846 Kurven

Der Tag begann unter einem Himmel aus wechselndem Grau und Licht – bewölkt, aber mit sanften Sonnenstrahlen, die immer wieder durchbrachen. Perfektes Wetter zum Fahren: angenehm kühl, mit genau der richtigen Portion Wärme. Trotz Hochsaison hielt sich der Touristenandrang überraschend in Grenzen – die Straßen waren frei, die Kurven gehörten mir.

Heute führte mich die Strecke Richtung Genf, mit dem Ziel, irgendwann ganz in die Alpen einzuschweben. Je mehr Kilometer ich zurücklegte, desto freundlicher wurde das Wetter – bis die Sonne schließlich den Himmel ganz für sich beanspruchte.

Gegen 16 Uhr habe ich mir ein Hotel gebucht und bin nun in Annecy angekommen – ein Traum bei 27 Grad. Bevor ich einchecke, gönne ich mir erstmal mein wohlverdientes Stiefelbier. Das Hotel, Beaujour & Bonsoir, wird von jungen Leuten geführt – das merkt man sofort. Locker, herzlich, sympathisch. Genau mein Stil.

 


15.07.2025, Tag 4

Annecy - Valloire, 293km

Eigentlich wollte ich über einen kleinen Pass nach La Clusaz fahren, um dort in die Route des Grandes Alpes einzusteigen. Doch die Realität hatte andere Pläne: Die Piste war übersät mit groben Steinen, der Schotter zu tief, um entspannt weiterzufahren. Also habe ich umgedreht – manchmal ist Vernunft eben auch Teil des Abenteuers.

Ganz ohne Gipfel ging’s aber natürlich nicht: Stattdessen nahm ich den Iseran unter die Räder – majestätisch, wild, einfach grandios. Und als die Sonne langsam hinter den Bergen verschwand, fand ich schließlich in Valmeinier ein Quartier, um mein müdes Haupt zu betten. Morgen warten schon Galibier und Télégraphe – allein der Gedanke daran lässt das Herz höher schlagen.

(<= Hochebene neben dem Iseran)


16.07.2025, Tag 5

Vallmeinier - Allos, 256km, 2065 Kurven

 

Was für ein Tag – ein echtes Feuerwerk an Pässen und Panoramen!

Die Route führte mich über den Col du Télégraphe nach Valloire, weiter zum legendären Col du Galibier, wo die Gipfel im Sonnenlicht glänzten und der Wind das Gefühl völliger Freiheit mit sich brachte. Danach folgten Briançon, der eindrucksvolle Col d’Izoard, Guilestre, der Col de Vars, und schließlich Barcelonnette – jeder Abschnitt ein neues Kapitel in dieser märchenhaften Bergwelt.

 

Zum Abschluss noch der Col de la Cayolle und der Col de Champs-Allos – schmale Straßen, duftende Pinien, pure Stille.

 

Jetzt bin ich angekommen, im gemütlichen Chez Franz – genau der richtige Ort, um den Tag ausklingen zu lassen, bei einem kühlen Getränk und dem Blick auf die Berge, die mich heute begleitet haben.

(<= BLick nach Süden vom Galibier)


17.07.2025, Tag 6

Allos - Andon, 298km, 2.230Kurven
Heute hätte die Strecke kaum eindrucksvoller sein können – ein Tag wie aus einem Roadmovie.

Vom Col d’Allos ging es hinauf zur Cime de la Bonette, dem höchsten asphaltierten Punkt Europas. Die Luft dort oben ist dünn, klar, beinahe elektrisierend – man spürt jeden Atemzug. Von dort führte der Weg hinab nach Isola, bevor sich die Straße in die spektakulären Gorges de la Mescla und Gorges du Cians hineinschlängelte. Rote Felswände, schmale Tunnels, Licht und Schatten im ständigen Wechsel – pure Magie auf zwei Rädern.

Über den Col de Valberg ging es weiter durch die imposanten Gorges de Daluis und schließlich über die wilde, naturbelassene Gorges de l’Esteron bei Saint-Auban.

Jetzt bin ich angekommen – im charmanten Andon. Ein kleiner Ort mitten in der Stille der Berge, perfekt, um durchzuatmen und den Tag Revue passieren zu lassen.

 

 

 

(<= Südrampe vom Izoard)


18.07.2025, Tag 7

Andon - Manosque 232km, 1.050Kurven

 

Andon - Comps sur Artuby - Gorges du Verdon - Moustiers sur Verdon - 

Schon beim Start in Andon war klar: Heute steht Fahrspaß pur auf dem Programm. Auf 232 Kilometern warteten rund 1.050 Kurven – flüssige Straßen, griffiger Asphalt und immer wieder fantastische Ausblicke auf die Landschaft der Provence.

 

Über Comps-sur-Artuby ging es zu den Gorges du Verdon. Die Straße führt hoch über der beeindruckenden Schlucht entlang und gibt immer wieder den Blick auf das türkisfarbene Wasser frei. Kaum eine Strecke lädt so oft zu einem Fotostopp ein.

 

In Moustiers-Sainte-Marie legte ich eine Pause ein. Das malerische Dorf zwischen den Felsen ist bekannt für seine Fayence-Keramik und den goldenen Stern, der hoch über dem Ort zwischen den Felswänden hängt.

 

Am Nachmittag erreichte ich Manosque. Eigentlich war nur ein kurzer Besuch bei Honda geplant, doch mein Vorderreifen musste ersetzt werden und der neue war nicht sofort verfügbar. So wurde aus dem Werkstattstopp ein viertägiger Aufenthalt – eine gute Gelegenheit, die Stadt in Ruhe kennenzulernen und Kraft für die nächsten Etappen zu sammeln. Lager

(<= Römische Hinterlassenschaften in Riez)


19.07.2025, Tag 8

105km Rundkurs um Manosque

Heute habe ich kein besonderes Ziel. Nur die Landschaft anschauen. Eine neu geschotterte Straße, mit mind. 2 cm Rollsplitt als besonderes Vorkommnis dürfte das Highlight gewesen sein.

Ansonsten Ruhe ich mich im Hotel bei kühlem Bier aus.

 => Karte

(<= Vitrolles en Lubéron, 2cm Schotter)


20.07.2025, Tag 9

Rundkurs Mt Ventoux, 181 km

Während der Tage in Manosque ging es wieder auf die Straße – diesmal mit einer klassischen Provence-Runde, die zwei echte Highlights verbindet: den Mont Ventoux und die Gorges de la Nesque.

 

Die Auffahrt zum Ventoux ist schon für sich ein Erlebnis. Die Straße zieht sich in angenehmen Kurven nach oben, und je höher man kommt, desto karger wird die Landschaft auf 1.909 Metern. Oben angekommen lohnt sich die Pause allein wegen des Blicks über die gesamte Provence.

 

Runter ging es in Richtung Gorges de la Nesque. Die Strecke entlang der Schlucht gehört zu den ruhigeren Highlights der Region: wenig Verkehr, dafür lange Kurvenpassagen und immer wieder weite Blicke tief in die Felslandschaft hinein. Nach insgesamt 181 Kilometern endete die Runde wieder in Manosque – Ein Regenschauer ließ das Hotel vollaufen, so dass ich gezwungen war in der Umgebung in ein Restaurant zu gehen. 

 

=> Relax'Eat


21.07.2025, Tag 10

Gorges du Verdon, 181 km

heute nur einmal die Südseite des Gorges du Verdon abgefahren.

 

 

=> Karte

 

 

 

<= Blick in die Seitenschlucht der Artuby


22.07.2025, Tag 11

Reifenwechsel, Termin, 3 km 12 Kurven

Dies sollte mein letzter Tag in Manosque sein, bevor ich mich dann wieder auf die weitere Reise machen werde.
Außer dem Reifenwechsel, einem kleinen nichts vorgekommen was einer besonderen Erwähnung bedarf.


23.07.2025, Tag 12

Manosque - Menton
275 Km ,1382 Kurven

Wenn ich schon mal hier bin, dann schaue ich mir auch den Gullydeckel in Menton an. Das Wetter soll halten, so dass es eine leichte entscheidung ist loszufahren .
Kurz vor Draguinan habe ich etwas getankt. Kurz vor Fayence habe ich pausiert und muss sagen, das Dept. Var ist ganz schön kurvig. Über Grasse, den Col de Vence Richtung Nizza.
Oberhalb der Küste habe ich mich durchgeschlängelt.
Das Foto mit dem Gullydeckel is im Sack.


24.07.2025, Tag 13

Menton - Chorges

 269,5 Km, 2.253 Kurven


Menton - Col de Turini, Cldu Valberg, Col de Cayolle, Barcelonette

 

 

Chorges


25.07.2025, Tag 14

Chorges - Les Saintes de la Mér, 302km, 360 Kurven

Chorges - Gorges de la Meouge - Mt Ventoux - Arles
Das Wetter hat mich aus den Alpen in die Camarque verschlagen. Dort in die kleine Unterkunft in Les Saintes de la Mér


26.07.2025, Tag 15

St Marie d. l. mér - Cevennen - St Marie d. l. mér 

 Rundfahrt, 320 km, 951 Kurven

Anduze - St Jean du Gard - Ganges - Les Saintes d l mér

 
Diesmal zum ersten mal bewußt. Vor 25 Jahren war es nur ein Durchfahren einer schönen Landschaft.....

 

 


27.07.2025, Tag 16

Ein fauler Tag in der Auberge und eine kleine Ausfahrt zum Tanken.


28.07.2025, Tag 17

 Les Saintes de la Mér - Zu Hause, 890km, 484 Kurven

 

 

Heimfahrt am Stück


Schau dir diese Fahrt an, die ich mit Motobit aufgezeichnet habe!

 

https://share.getmotobit.com/?…7baa5b5a4621d6fe7c0191464

 

 

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